Rundkirchen auf Bornholm

Rundkirchen auf Bornholm


Bornholm die SonneninselBeeindruckende architektonische Meisterwerke – die Rundkirchen auf Bornholm.

Zahlreiche Details, eine außergewöhnliche Grundform und umfangreiches architektonisches Können haben die Rundkirchen auf Bornholm zu einem Sinnbild der dänischen Architekturkunst gemacht.

Heute sind sie weit über die Grenzen hinaus bekannt und gelten als beliebte Ausflugsziele auf der dänischen Insel. Mit viel Liebe zum Detail und dem richtigen Bewusstsein für Traditionen wurden die schönsten Rundkirchen auf Bornholm bis heute erhalten. Heute präsentieren sie sich ihren Gästen in traditionellem Gewand. An ihren ursprünglichen Zügen haben sie trotz ihres imposanten Alters kaum verloren.

Bornholm beheimatet insgesamt vier weiße Rundkirchen. Sie alle haben ein ganz eigenes Gesicht, einen außergewöhnlichen Charme und eine beeindruckende Geschichte. Zugleich wurden sie immer einer anderen Heiligen geweiht. Die Bornholmer Rundkirchen wurden in der Zeit zwischen 1150 und 1200 errichtet. In dieser Zeit wurde Dänemark und vor allem die Insel Bornholm immer wieder von Piratenangriffen heimgesucht. Um die Gotteshäuser vor den Angriffen der Seeräuber zu schützen, erhielten sie zwei Meter dicke Granitmauern.

Bornholm die SonneninselArchitektur in besonderem Umfang

Es ist vor allem die Architektur, die die Rundkirchen auf Bornholm heute zu einer Augenweide macht. Ausgenommen von dem Gotteshaus in Nykirke besitzen alle Bauwerke dieser Art drei Etagen. Dabei diente das Erdgeschoss von Beginn an vor allem religiösen Zwecken. Hingegen wurde der erste Stock der Rundkirchen für die Lagerung von Vorräten genutzt. Aber auch Wertgegenstände, die als Opfergaben von den Gläubigen genutzt wurden, wurden überwiegend im ersten Stock aufbewahrt.

Immer wieder wurde diese Etage auch als Unterschlupf genutzt. In Zeiten der Bedrohung versteckten sich hier Frauen und Kinder. Hingegen wurde der oberste Stock für Beobachtungen genutzt. Bereits beim Bau der Rundkirchen wurde er als Beobachtungs- und Verteidigungsposten geplant. Aufgrund der Höhe konnte man ausgehend von diesen Posten hervorragend die sich auf der Ferne nähernden Feinde beobachten.

Besonderheiten der Bornholmer Rundkirchen

Bereits aus der Ferne sind die weißen Rundkirchen von Bornholm aufgrund ihrer Größe hervorragend zu erkennen. Heute besitzen sie konische Dächer, die sich zu einem wichtigen Merkmal dieser Gotteshäuser entwickelten. Einst waren sie jedoch mit flachen Dächern versehen. Erst zu späterer Zeit wurde die konische Form ergänzt. Typisch für die Rundkirchen sind mehrere Eingänge, wobei einer den Männern vorbehalten war. Die Frauen mussten das Gotteshaus über einen anderen Eingang betreten.


Heute finden sich in den Rundkirchen zahlreiche Einrichtungsgegenstände, die ein außergewöhnliches Bild hinterlassen. Die Meisten sind jedoch weitaus jünger als die Kirchen selbst. Einer der bekanntesten Einrichtungsgegenstände der Rundkirchen auf Bornholm befindet sich in der Olskers Kirche. Sie beheimatet eine reich verzierte Kanzel, die im 16. Jahrhundert geschaffen wurde. Die bekannteste Rundkirche der Insel ist die Osterlars Rundkirke. Errichtet wurde die legendäre Sankt Laurentius Kirke um 1150. Heute ist sie die älteste Rundkirche Bornholms. Der Innenraum des Gotteshauses wurde in Weiß getüncht und umfasst mehrere Wandmalereien im Stil der Gotik.

Die Wandmalereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind für die Rundkirchen Bornholms typisch. Dank umfangreicher Bemühungen konnten sie am Leben erhalten werden. Sie zieren bereits seit Jahrhunderten die Wände und Decken und erzählen meist biblische Geschichten. Die oberste Etage der Rundkirchen kann meist nur über sehr enge Gänge erreicht werden. Sie wurden während des Baus in die dicken Wände geschlagen.

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